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Es war einmal, in einem tiefen Tal in Österreich, versteckt hinter hohen Bergen, an einem See, dessen Wasseroberfläche in tiefstem Schwarz schimmerte und der von allen Bewohnern des Umlandes gemieden wurde. An jenem See stand eine kleine, baufällige Hütte mit einem windschiefen Dach. Alle Talbewohner machten seit Menschengedenken einen riesengroßen Bogen um See und Hütte, da dort vor Jahren eine ganze Familie spurlos verschwunden ist.
Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.


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Es war einmal, in einem tiefen Tal in Österreich, versteckt hinter hohen Bergen, an einem See, dessen Wasseroberfläche in tiefstem Schwarz schimmerte und der von allen Bewohnern des Umlandes gemieden wurde. An jenem See stand eine kleine, baufällige Hütte mit einem windschiefen Dach. Alle Talbewohner machten seit Menschengedenken einen riesengroßen Bogen um See und Hütte, da dort vor Jahren eine ganze Familie spurlos verschwunden ist.
Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise,


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Es war einmal, in einem tiefen Tal in Österreich, versteckt hinter hohen Bergen, an einem See, dessen Wasseroberfläche in tiefstem Schwarz schimmerte und der von allen Bewohnern des Umlandes gemieden wurde. An jenem See stand eine kleine, baufällige Hütte mit einem windschiefen Dach. Alle Talbewohner machten seit Menschengedenken einen riesengroßen Bogen um See und Hütte, da dort vor Jahren eine ganze Familie spurlos verschwunden ist.
Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?"


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Es war einmal, in einem tiefen Tal in Österreich, versteckt hinter hohen Bergen, an einem See, dessen Wasseroberfläche in tiefstem Schwarz schimmerte und der von allen Bewohnern des Umlandes gemieden wurde. An jenem See stand eine kleine, baufällige Hütte mit einem windschiefen Dach. Alle Talbewohner machten seit Menschengedenken einen riesengroßen Bogen um See und Hütte, da dort vor Jahren eine ganze Familie spurlos verschwunden ist.
Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?" Stille! Kein Laut war zu vernehmen, Resis Freund spurlos verschwunden.


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Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?" Stille! Kein Laut war zu vernehmen, Resis Freund spurlos verschwunden. Einen augenblick lang starrte Resi auf den Punkt, wo seine Spur im Staub endete, dann


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Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?" Stille! Kein Laut war zu vernehmen, Resis Freund spurlos verschwunden. Einen Augenblick lang starrte Resi auf den Punkt, wo seine Spur im Staub endete, dann stürmte sie laut schreiend aus der Hütte.


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Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?" Stille! Kein Laut war zu vernehmen, Resis Freund spurlos verschwunden. Einen Augenblick lang starrte Resi auf den Punkt, wo seine Spur im Staub endete, dann stürmte sie laut schreiend aus der Hütte.

Vor der Tür stolperte sie fast über Schorsch, der im Gras lag.


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Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?" Stille! Kein Laut war zu vernehmen, Resis Freund spurlos verschwunden. Einen Augenblick lang starrte Resi auf den Punkt, wo seine Spur im Staub endete, dann stürmte sie laut schreiend aus der Hütte.

Vor der Tür stolperte sie fast über Schorsch, der im Gras lag. Über und über mit Spinnweben und Staub bedeckt schien er dort friedlich zu schlummern.


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Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?" Stille! Kein Laut war zu vernehmen, Resis Freund spurlos verschwunden. Einen Augenblick lang starrte Resi auf den Punkt, wo seine Spur im Staub endete, dann stürmte sie laut schreiend aus der Hütte.

Vor der Tür stolperte sie fast über Schorsch, der im Gras lag. Über und über mit Spinnweben und Staub bedeckt schien er dort friedlich zu schlummern.
Als sie sich noch, vor Angst zitternd zu ihm hinabbeugen wollte, konnte sie sich kaum bücken und schaute schreiend auf ihre plötzlich total faltige Hand.


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Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?" Stille! Kein Laut war zu vernehmen, Resis Freund spurlos verschwunden. Einen Augenblick lang starrte Resi auf den Punkt, wo seine Spur im Staub endete, dann stürmte sie laut schreiend aus der Hütte.

Vor der Tür stolperte sie fast über Schorsch, der im Gras lag. Über und über mit Spinnweben und Staub bedeckt schien er dort friedlich zu schlummern.
Als sie sich noch, vor Angst zitternd zu ihm hinabbeugen wollte, konnte sie sich kaum bücken und schaute schreiend auf ihre plötzlich total faltige Hand. Was war denn das? Was war hier bloß geschehen?


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Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?" Stille! Kein Laut war zu vernehmen, Resis Freund spurlos verschwunden. Einen Augenblick lang starrte Resi auf den Punkt, wo seine Spur im Staub endete, dann stürmte sie laut schreiend aus der Hütte.

Vor der Tür stolperte sie fast über Schorsch, der im Gras lag. Über und über mit Spinnweben und Staub bedeckt schien er dort friedlich zu schlummern.
Als sie sich noch, vor Angst zitternd zu ihm hinabbeugen wollte, konnte sie sich kaum bücken und schaute schreiend auf ihre plötzlich total faltige Hand. Was war denn das? Was war hier bloß geschehen?

Neben Schorsch im Gras lag ein Häuflein alter Stoff, den sie jetzt als vermoderten Rucksack erkannte, der einmal genau die Farbe gehabt haben könnte, wie ihr schöner neuer Rucksack den sie,- ja, wo hatte sie ihn nur gelassen?.


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BeitragVerfasst: Di 3. Feb 2009, 10:09 
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Es war einmal, in einem tiefen Tal in Österreich, versteckt hinter hohen Bergen, an einem See, dessen Wasseroberfläche in tiefstem Schwarz schimmerte und der von allen Bewohnern des Umlandes gemieden wurde. An jenem See stand eine kleine, baufällige Hütte mit einem windschiefen Dach. Alle Talbewohner machten seit Menschengedenken einen riesengroßen Bogen um See und Hütte, da dort vor Jahren eine ganze Familie spurlos verschwunden ist.
Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?" Stille! Kein Laut war zu vernehmen, Resis Freund spurlos verschwunden. Einen Augenblick lang starrte Resi auf den Punkt, wo seine Spur im Staub endete, dann stürmte sie laut schreiend aus der Hütte.

Vor der Tür stolperte sie fast über Schorsch, der im Gras lag. Über und über mit Spinnweben und Staub bedeckt schien er dort friedlich zu schlummern.
Als sie sich noch, vor Angst zitternd zu ihm hinabbeugen wollte, konnte sie sich kaum bücken und schaute schreiend auf ihre plötzlich total faltige Hand. Was war denn das? Was war hier bloß geschehen?

Neben Schorsch im Gras lag ein Häuflein alter Stoff, den sie jetzt als vermoderten Rucksack erkannte, der einmal genau die Farbe gehabt haben könnte, wie ihr schöner neuer Rucksack den sie,- ja, wo hatte sie ihn nur gelassen?

Das alles war ein furchtbarer Albtraum! Jetzt stand sie völlig verwirrt, ängstlich und hilflos da, wusste nicht, was geschehen war und verfluchte ihren Übermut und ihre Abenteuerlust.


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Es war einmal, in einem tiefen Tal in Österreich, versteckt hinter hohen Bergen, an einem See, dessen Wasseroberfläche in tiefstem Schwarz schimmerte und der von allen Bewohnern des Umlandes gemieden wurde. An jenem See stand eine kleine, baufällige Hütte mit einem windschiefen Dach. Alle Talbewohner machten seit Menschengedenken einen riesengroßen Bogen um See und Hütte, da dort vor Jahren eine ganze Familie spurlos verschwunden ist.
Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?" Stille! Kein Laut war zu vernehmen, Resis Freund spurlos verschwunden. Einen Augenblick lang starrte Resi auf den Punkt, wo seine Spur im Staub endete, dann stürmte sie laut schreiend aus der Hütte.

Vor der Tür stolperte sie fast über Schorsch, der im Gras lag. Über und über mit Spinnweben und Staub bedeckt schien er dort friedlich zu schlummern.
Als sie sich noch, vor Angst zitternd zu ihm hinabbeugen wollte, konnte sie sich kaum bücken und schaute schreiend auf ihre plötzlich total faltige Hand. Was war denn das? Was war hier bloß geschehen?

Neben Schorsch im Gras lag ein Häuflein alter Stoff, den sie jetzt als vermoderten Rucksack erkannte, der einmal genau die Farbe gehabt haben könnte, wie ihr schöner neuer Rucksack den sie,- ja, wo hatte sie ihn nur gelassen?

Das alles war ein furchtbarer Albtraum! Jetzt stand sie völlig verwirrt, ängstlich und hilflos da, wusste nicht, was geschehen war und verfluchte ihren Übermut und ihre Abenteuerlust. Noch bevor sie sich um Schorsch kümmerte, griff sie in die Überreste des Rucksacks und zog eine Puderdose,- ihre eigene Puderdose heraus.


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BeitragVerfasst: Di 3. Feb 2009, 14:35 
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Es war einmal, in einem tiefen Tal in Österreich, versteckt hinter hohen Bergen, an einem See, dessen Wasseroberfläche in tiefstem Schwarz schimmerte und der von allen Bewohnern des Umlandes gemieden wurde. An jenem See stand eine kleine, baufällige Hütte mit einem windschiefen Dach. Alle Talbewohner machten seit Menschengedenken einen riesengroßen Bogen um See und Hütte, da dort vor Jahren eine ganze Familie spurlos verschwunden ist.
Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?" Stille! Kein Laut war zu vernehmen, Resis Freund spurlos verschwunden. Einen Augenblick lang starrte Resi auf den Punkt, wo seine Spur im Staub endete, dann stürmte sie laut schreiend aus der Hütte.

Vor der Tür stolperte sie fast über Schorsch, der im Gras lag. Über und über mit Spinnweben und Staub bedeckt schien er dort friedlich zu schlummern.
Als sie sich noch, vor Angst zitternd zu ihm hinabbeugen wollte, konnte sie sich kaum bücken und schaute schreiend auf ihre plötzlich total faltige Hand. Was war denn das? Was war hier bloß geschehen?

Neben Schorsch im Gras lag ein Häuflein alter Stoff, den sie jetzt als vermoderten Rucksack erkannte, der einmal genau die Farbe gehabt haben könnte, wie ihr schöner neuer Rucksack den sie,- ja, wo hatte sie ihn nur gelassen?

Das alles war ein furchtbarer Albtraum! Jetzt stand sie völlig verwirrt, ängstlich und hilflos da, wusste nicht, was geschehen war und verfluchte ihren Übermut und ihre Abenteuerlust. Noch bevor sie sich um Schorsch kümmerte, griff sie in die Überreste des Rucksacks und zog eine Puderdose,- ihre eigene Puderdose heraus.

"Neiiiiin!!!!!!!", entfuhr es ihr, als sie einen Blick in den Spiegel derselben warf. Ein uraltes, von unzähligen tiefen Falten gezeichnetes Gesicht blickte ihr mit weitaufgerissenen, trüben Augen entgegen.


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Es war einmal, in einem tiefen Tal in Österreich, versteckt hinter hohen Bergen, an einem See, dessen Wasseroberfläche in tiefstem Schwarz schimmerte und der von allen Bewohnern des Umlandes gemieden wurde. An jenem See stand eine kleine, baufällige Hütte mit einem windschiefen Dach. Alle Talbewohner machten seit Menschengedenken einen riesengroßen Bogen um See und Hütte, da dort vor Jahren eine ganze Familie spurlos verschwunden ist.
Die haarsträubendsten Geschichten rankten sich um das Wann und Wohin.
Die Sonne stand hoch am Frühlingshimmel und die Vögel zwitscherten vergnügt, als Resi und Schorsch Hand in Hand über einen zugewucherten Pfad kommend, die Hütte am See erblickten.

Gleich hatte Resi, die immer und überall ein Abenteuer witterte, eine blendende Idee. Sie schaute Schorsch tief in die Augen und sagte:
"Liebling komm, lass uns doch mal diesen Schuppen durchstöbern, da ist sicher seit Jahren niemand drin gewesen."

Schorsch blickte Resi besorgt an und antwortete leise: "Du weißt schon wo wir hier sind?"

"Haha," lachte seine Freundin laut, "du wirst doch nichts auf das Gerede der Leute geben?" und öffnete die grob gezimmerte Tür, die schief in den Angeln hing. Es dauerte einen Moment, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, die aus der Tiefe der Hütte herauskroch. Vorsichtig machte sie einen Schritt in das Dunkel der Hütte. Erschrocken zuckte sie zusammen als die Dielen laut knarrten. Sie schaute in Schorschs Gesicht, das nichts mehr von seiner schönen Bräune hatte, sondern gespenstisch blass war. Auch ihr war das Lachen vergangen, aber das hätte sie um nichts in der Welt zugegeben und so spöttelte sie: "So wirst du nie eine Prinzessin befreien. Geh voraus mein Held."

"Ich, wieso ich?" stammelte der Hüne, "ich hab keine Lust. Du wolltest doch unbedingt hier herumschnüffeln."

Vosichtig tat sie einen zweiten Schritt und wieder konnte man das laute Knarren hören. Resi ignorierte es diesmal und wagte sich immer weiter in das Dunkel vor. Mit der Hand entfernte sie einige verstaubte Spinnweben, die ihr im Weg hingen. Plötzlich stockte ihr das Blut in den Adern. Ein lautes Poltern war zu hören. Irgendein Möbelstück war wohl aus einem unerfindlichen Grund umgefallen. Dicke Staubwolken machten es unmöglich, zu sehen, was es war.

" Du, Schorsch", flüsterte Resi leise, " was war das?" Stille! Kein Laut war zu vernehmen, Resis Freund spurlos verschwunden. Einen Augenblick lang starrte Resi auf den Punkt, wo seine Spur im Staub endete, dann stürmte sie laut schreiend aus der Hütte.

Vor der Tür stolperte sie fast über Schorsch, der im Gras lag. Über und über mit Spinnweben und Staub bedeckt schien er dort friedlich zu schlummern.
Als sie sich noch, vor Angst zitternd zu ihm hinabbeugen wollte, konnte sie sich kaum bücken und schaute schreiend auf ihre plötzlich total faltige Hand. Was war denn das? Was war hier bloß geschehen?

Neben Schorsch im Gras lag ein Häuflein alter Stoff, den sie jetzt als vermoderten Rucksack erkannte, der einmal genau die Farbe gehabt haben könnte, wie ihr schöner neuer Rucksack den sie,- ja, wo hatte sie ihn nur gelassen?

Das alles war ein furchtbarer Albtraum! Jetzt stand sie völlig verwirrt, ängstlich und hilflos da, wusste nicht, was geschehen war und verfluchte ihren Übermut und ihre Abenteuerlust. Noch bevor sie sich um Schorsch kümmerte, griff sie in die Überreste des Rucksacks und zog eine Puderdose,- ihre eigene Puderdose heraus.

"Neiiiiin!!!!!!!", entfuhr es ihr, als sie einen Blick in den Spiegel derselben warf. Ein uraltes, von unzähligen tiefen Falten gezeichnetes Gesicht blickte ihr mit weitaufgerissenen, trüben Augen entgegen. Endlich bückte sie sich und strich Schorsch die Spinnweben aus seinem ebenso gealterten Gesicht, als er anfing sich zu regen.


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